Zarte Haende mit weicher Haut, ein engelsgleiches Gesicht. Haare wie Schneewittchen und ein Laecheln wie Mona Lisa...

...zuerst werden einem mit der blossen Hand die Muskeln von den Unterschenkeln gerissen. Dann wird mit den Daumen jede einzelne Muskelfaser der Oberschenkel gesucht, gefunden, zerquetscht. Beide Beine werden so lange gebogen, bis sie brechen. Die Rippen werden einem fachgerecht von der Wirbelsaeule geloest, nachdem aus jedem Wirbel jegliche Gelenksfluessigkeit gepresst wurde. Der Schaedelknochen bricht als letztes...

Dann hoert man ein freundliches, leises "Finished" von der Person, die einem gerade noch mit einem Kamikazestirnband um den Kopf und einem lauten "BANZAI" auf den Lippen den Ellbogen in die Rippen gerammt hat, und ist wirklich fertig, auf wundersame Weise angenehm, entspannt fertig.

So oder so aehnlich kommen Thaimassagen daher, in mal mehr und mal weniger schmerzhafter Inkarnation. Man sollte sich auf keinen Fall von der Groesse oder Zartheit der Masseusen taeuschen lassen...klein aber gemein! Man sollte aber auch nicht schon nach der ersten Massage aufgeben. Nach zwei, drei, vier Massagen lernt man die Qualitaeten der traditionellen Thaimassage  wirklich zu schaetzen und gegen Ende unseres Thailandaufenthaltes haben wir uns fast jeden zweiten Tag eine gegoennt! Was fuer ein Luxus!