Broome waere eigentlich der Endort unseres Roadtrips gewesen, haetten wir ihn nicht um drei Wochen und die Strecke bis nach Perth verlaengert. Und es waere sicher nicht der schlechteste Ort gewesen, um eine Reise in Australien zu beenden. Die relaxte Stimmung in dem ehemals von Perlentauchern bevoelkerten Ort uebertraegt sich schnell und das sonnige, warme Wetter fuehrt dazu, dass ein Bad im tuerkisblaugruenen Meer mehr als Pflicht wird. Der breite Sandstrand von Cable Beach (weiter)

Auf unserer Fahrt durch das Outback hat sich der Kontakt mit der indigenen Bevoelkerung Australiens, den Aborigines, in Grenzen gehalten. Nachdem ihnen von den weissen Einwanderern ziemlich uebel mitgespielt wurde, sie nach wie vor nicht dieselben Bildungschancen und Arbeitsmoeglichkeiten haben wie die weisse Bevoelkerung, ist der Anblick von Aborigines auch heute noch meist eher traurig. Seit 50.000 Jahren leben sie in Australien, wurden dann von ihrem Land vertrieben und leben heute (weiter)

Nach unserer Busreise die Ostkueste entlang, sind wir seit Darwin wieder mit dem Mietwagen unterwegs. Einem Allradbus von Wicked. Der Vorteil eines Mietwagens ist, man muss sich nicht um Kaufen und Verkaufen kuemmern, sondern einfach nur abholen und wieder abgeben. Der Nachteil ist ganz klar, dass so ein Auto jeden Tag Geld frisst, auch wenn man mal irgendwo laenger bleibt und nicht unterwegs ist. Das fuehrt dann dazu, dass man sich eher zu viel vornimmt und etwas getrieben (weiter)

"Long red dusty Roads" klingt der australische Country aus dem Radio und lange, staubige, rote Strassen haben wir auch unter unseren Raedern. Die Fahrt durch die Kimberleys, den Nordwesten Australiens, fuehrt hauptsaechlich durch das schon beschriebene Savannenland und vorbei an tollen roten Felsformationen. Unendlich weit, karg, wild. Die Tankstops sollten gut geplant werden und der Outbackaufschlag auf die Dieselpreise ist sportlich. Dafuer ist man hier wirklich in einer einsamen, (weiter)

Schwarzer Rauch am Horizont, verbrannte Erde ueberall und ploetzlich steht man mittendrin in den Flammen, zum Glueck ueber zwei breite Sandstreifen zu beiden Seiten der Piste von den Flammen abgeschirmt. Immer wieder findet man sich in solch einer Szenerie wieder. Doch wer glaubt, dass es sich hierbei um wilde Buschfeuer handelt, sieht sich getaeuscht. Section Burning ist das Zauberwort. Die Aborigines legen schon seit Jahrtausenden kontrollierte Feuer, um das Land zu "reinigen" (weiter)

1 2  vor»