Manchmal koennte man einfach nur schreien. Wenn man nach stundenlanger Fahrt durch schoene Landschaft, gruene Huegel vorbei an Palastruinen abends dann doch wieder mitten im chaotischen Stau in einer Grossstadt steht, dann kein brauchbares Hotel zu finden ist und man noch von allen Seiten angelabert und angebettelt wird, ist so ein Moment. Unsere Ankunft in Ahmedabad. Wir konnten nicht mal mehr freundlich sein zu all den Rikschafahrern, die auf uns einquatschten. Heiner war kurz vorm Verkrampfen und hat sich dann aber Linderung verschafft, indem er die Umstehenden mit freundlicher Miene auf Deutsch beschimpft hat. Gottseidank war Ahmedabad nur als Zwischenstopp geplant, (weiter)

Leider haben wir gerade Probleme unsere Fotos hochzuladen, da in Indien ueberdurchschnittlich viele Internetcafes mit Viren verseucht sind. Da wir aufgrund von Viren unsere Fotos schon einmal fast komplett verloren haetten, werden wir jetzt abwarten, bis wir mal wieder ein sauberes Internetcafe gefunden haben. Sorry...

Aber wir werden die Fotos nachliefern. Versprochen!

Udaipur ist schon selten schoen gelegen, am schoensten von allen Staedten in Rajasthan wie wir meinen. An einem grossen (kuenstlich aufgestauten) See, umgeben von (im Monsun gruenen) Huegeln, die bis weit an den Horizont reichen. Man hat das Gefuehl, hier kann man mal wieder richtig durchatmen. Natuerlich nie allzutief, denn der naechste Hundehaufen ist auch hier nicht weit..

Von unserem Hotel aus, welches aufgrund der derzeitigen (weiter)

Von Pushkar aus ging es weiter nach Bundi, einem (nach indischen Verhaeltnissen) vertraeumten Staedtchen, das sich am Fusse eines Berges erstreckt und dabei ueberblickt wird von einem Palast, der aus der Ferne durchaus wie aus einem Maerchenbuch wirkt. Der Weichzeichner-Smog verstaerkt diesen Effekt noch. Der Palast wiederum wird ueberwacht von einem Fort auf der Bergkuppe, wo sich heute vor allem Affen (Makaken) tummeln, die es teilweise gar nicht witzig finden, wenn Touristen meinen,sie koennten in "ihrem" Fort herumlaufen. So musste Heiner einem Russen mit einem Stock zur Seite stehen, weil die Affen ihn von allen Seiten umkreist hatten und anfauchten. (weiter)

Gemeinsam mit unglaublich vielen Trucks sind wir langsam Richtung Pushkar gerollt. Erst auf den letzten Kilometern konnten wir die Fahrt so richtig geniessen. Eine richtige Passstrasse! Kurz, aber immerhin mit Steigung und ein paar Kurven. Welch eine Abwechslung! Affen am Strassenrand, Palmen, relativ unverschmutzte Landschaft. Pushkar liegt umgeben von Huegeln an einem kleinen See. Oder besser gesagt rund um einen kleinen See. Wirklich klein. Allerdings ist das Wasser heilig und rundum (weiter)

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