Mit dem Schiff durch die Wueste
06. Januar 2009 17:45, geschrieben von wwwalker, Kategorien [ Allgemein ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Die Landschaft wird Richtung Bikaner immer wuestenaehnlicher. Der Boden ist trocken und sandig, einzelne Sandduenen zeichnen sich ab. Baeume und Buesche, spaerlich gruen, lockern in respektvollem Abstand zueinander das Bild etwas auf. Die Grosse Thar Wueste Indiens an der Grenze zu Pakistan ist eigentlich eine Halbwueste, da sie jedes Jahr im Monsun gruent und blueht. Derzeit ist es hier jedoch ziemlich trocken. Es begegnen uns immer mehr Kamelkarren auf der Strasse, beladen bis unters nicht vorhandene Dach! Der Verkehr nimmt ab und die Trockenheit zu.
Im Gegensatz zu den bunt bemalten Havelis in Shekawati sind die Herrenhaeuser in Bikaner ziemlich einfarbig. Aus Sandstein gebaut weisen sie dafuer unglaublich feine Steinmetzarbeiten auf, so dass hinter jeder Altstadtecke ein neues Kunstwerk wartet. Fast kommt man sich vor wie in einem riesigen Freiluftmuseum, waeren da nicht wie immer viele Menschen, Stromkabelgewirr, Mopeds, Kuehe, Hunde... Auch mit einem Fort kann Bikaner aufwarten, (weiter)




