Mongolisches Spa
02. Oktober 2009 12:25, geschrieben von wwwalker, Kategorien [ Besonderheiten ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Ein Erlebnis der besondern Art haben wir uns in Khujirt gegoennt, einer weiteren Stadt im weiten Ozean der mongolischen Steppe, mit heissen Quellen und einem "Spa" ausgestattet. Diese Einrichtung ist nicht auf westliche Touristen eingestellt, doch Eli konnte zusammen mit Sanaa den "Doktor" davon ueberzeugen, dass wir in dem russisch wirkenden Gebaeude eine Schlammpackung und ein Schwefelbad bekommen wollen.
Alles in dem Gebaeude ist ratzig. Nach einer Dusche mit schwefelhaltigem Wasser, am Geruch leicht zu erkennen, legt man sich nackt auf eine schmutzige Plastikfolie, auf der schwarzer Schlamm verteilt ist. Die (weiter)
Bank gesprengt
13. August 2009 15:40, geschrieben von wwwalker, Kategorien [ Besonderheiten ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Viva Las Vegas! Macau, eine Stunde Faehrfahrt von Hongkong entfernt, ehemals portugiesische Kolonie und jetzt wie Hongkong eine Sonderwirtschaftszone, ist mit 30 grossen und 20 kleineren Casinos ausgestattet. Tagsueber liegt der Charme der Stadt in ihren Plaetzen und portugiesischen Kolonialbauten, von denen viele leider durch eine schlecht aufgetragene dicke Schicht Farbe kaputtrenoviert und optisch zur Kulisse degradiert sind. Wir trotzen der unglaublichen Schwuele und Hitze, verlieren bei unserem Stadtrundgang vermutlich 10 Liter Schweiss und sehen einige Kirchen, den Leuchtturm und den wichtigsten Tempel der Stadt, sowie wunderbare Plaetze, die einen deutlich an Lissabon erinnern. (weiter)
Freizeit im Gruenen
12. August 2009 13:36, geschrieben von wwwalker, Kategorien [ Besonderheiten ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Wir wollten sehen wie die Hongkonger ihre Freizeit verbringen und haben uns am Sonntag in die Metro Richtung Lantau Island gesetzt. Steigt man eine Station zu frueh aus, kann man mit nicht zu baendigenden Kindern die Disneybahn stuermen, die ins gleichnamige Land weiterfaehrt. Wir jedoch fahren bis zur Endstation, die sich in einer Satellitenstadt befindet, deren dichtgedraengte, riesige Wohnmaschinen direkt an einer Bucht stehen, von gruenen Huegeln umgeben sind und deren Erdgeschosse dem oeffentlichen Leben vorbehalten sind, inklusive Shoppingmals, Swimmingpool und Tennisplaetzen. Wuerde Le Corbusier hier von den Toten auferstehen, wuerde er sicher ein T-shirt (weiter)
Camouflage
02. August 2009 16:05, geschrieben von wwwalker, Kategorien [ Besonderheiten ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Die Deutschen haben im Ausland erfreulicherweise einen fuer uns unerwartet guten Ruf. Mallorca mal ausgenommen. Die vermeintlichen deutschen Tugenden wie Puenktlichkeit, Zuverlaessigkeit, Qualitaet, Bier und Autobahn werden anerkennend erwaehnt und heftig benickt. Ausserdem scheinen die deutschen Reisenden besonders aufgeschlossen zu sein, zurueckhaltend und recht angenehme Gaeste, verglichen mit der ein oder anderen Nation. Prima, mit diesen Vorschusslorbeeren koennen wir leben! Ausserdem sind die Deutschen dafuer bekannt und geliebt, dass sie die Taschen voller Geld haben, sich immer und ueberall engagieren und helfen wo es nur geht, und schlecht bis gar nicht verhandeln. Das wiederum fuehrt fuer deutsche Reisende mit engem Budget (also uns) zu verschiedenen Schwierigkeiten. Da wir mittlerweile allerdings auch den Ruf anderer Nationen im Ausland kennen, koennen wir diese mit einer kleinen Maskerade oft umschiffen. Beispiele gefaellig?
Auf dem Annapurna Trek in Nepal streunen viele Gestalten (weiter)
Sicherheits- und Gesundheitskoordinator
23. Juli 2009 13:48, geschrieben von wwwalker, Kategorien [ Besonderheiten ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Auf europaeischen Baustellen gibt es einen Menschen, der fuer die Sicherheit der Arbeiter verantwortlich ist und die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften prueft und einfordert, der "Sicherheits- und Gesundheitskoordinator", kurz: SiGeKo. Auf asiatischen Baustellen herscht ein eindeutiger Mangel an SiGeKos. Vermutlich wuerden diese aber ohnehin komplett durchdrehen und in der Klapse landen, bei dem Versuch asiatische Baustellen sicher zu machen. Hier wird der Bauhelm durch dichten Haarwuchs ersetzt, im Optimalfall vielleicht noch durch einen Strohhut. Nicht immer haben die Arbeiter Flip-Flops als Ersatz fuer Sicherheitsschuhe, oft sind sie stattdessen barfuss. Sei es (weiter)




